Region Aachen rettet 2023
© Kreis Euskirchen / Dagmar Berens

Region Aachen rettet

Die Initiative Region Aachen rettet ist auf über 6.000 Ersthelfer*innen angewachsen und verzeichnet damit eine der höchsten Ersthelferquoten deutschlandweit.

Ein Rückblick auf die Initiative: Highlights aus 2023

Die Initiative Region Aachen rettet macht sich für eine schnellere Erstrettung von etwa 1.000 Notfallpatient*innen in der Region Aachen stark: Ihr Herzstück ist ein Smartphone-basiertes Alarmierungssystem, das im Notfall qualifizierte Ersthelfer*innen alarmiert und diese – ähnlich wie bei Google Maps – zum Patienten navigiert. In diesem Jahr konnte die Region Aachen mit den Gebietskörperschaften weitere Erfolge erzielen:

Region Aachen rettet feierte 2023 nicht nur ihr zweijähriges Bestehen, sondern blickt auf zahlreiche AED-Einweihungen zurück: So wurde am Rotter Saal Hütten ein AED installiert, der durch eine Spendenaktion beim Dorffest finanziert wurde. Auch Unternehmen wie AixTEC Components aus Stolberg haben sich zunehmend für das regionale AED-Netz engagiert. In der Region sind über 800 AED registriert, doch weniger als ein Drittel davon stehen der Öffentlichkeit zur Verfügung.

Vertreter*innen des Fördervereins »Saal Hütten«, der StädteRegion Aachen und des Region Aachen Zweckverbandes sowie Bürgermeister Jorma Klauss präsentieren den »Automatisierten Externen Defibrillator«, der im Zentrum vom Rotter Dorf jederzeit öffentlich zugänglich ist, um im Notfall Hilfe zu leisten.

© Thomas Förster

Auszeichnung von Ersthelfer*innen

Bei einer gemeinsamen Feier aller Rettungsdienste in der Region Aachen auf Einladung von Markus Ramers, Landrat des Kreises Euskirchen wurden bei der fünf Ersthelfer*innen und zwei Initiativen für ihr Engagement ausgezeichnet.

6.300 Ersthelfer*innen und über 3.300 Einsätze war unsere Bilanz zum Jahresende 2023. Die Ersthelferquote in der Bevölkerung beträgt damit 0,49 Prozent. Mit diesem Ergebnis liegt die Region Aachen im landesweiten Vergleich besonders nah an der empfohlenen Ersthelferquote von mindestens einem Prozent.

 
 

Ulla Thönnissen mit Laura Löbb und Michael Heck, die für den Garten- und Landschaftsbau H. Müller die Auszeichnung der Initiative Region Aachen rettet entgegennahmen. Ausgezeichnet wurden sie für die Finanzierung eines Defibrillators in Rollesbroich.

© Kreis Euskirchen / Dagmar Berens
© Kreis Euskirchen

„Die Region Aachen hat sich in Sachen Lebensrettung einen hervorragenden Ruf erarbeitet: Innerhalb von knapp drei Jahren ist es ihr mit der Initiative Region Aachen rettet gelungen, die Zahl der Ersthelfer*innen mehr als zu verdoppeln und damit eine der höchsten Ersthelferquoten in ganz Deutschland zu erreichen.“

Gefördert durch:

Kurzbeschreibung des Bereichs

In Kooperation mit unseren Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesundheitsversorgung bringen wir innovative Produkte und Dienstleistungen aus Medizintechnik und digitaler Medizin in die Versorgung, begleiten die Unternehmensentwicklung und die Fachkräftesicherung für die beschäftigungsintensivste Branche in der Region.

Ansprechpartner*in

Elke Breidenbach
Leiterin Gesundheitswirtschaft
+49 241 927 8721-70

Ansprechpartner*in

Diana Mowat
Team Gesundheitswirtschaft
+49 241 927 8721-78

Das könnte Sie auch interessieren

Region Aachen

Gemeinsam für eine strahlende Gesundheitsperspektive: #MyHealthCareer - Care for Future

© Region Aachen Zweckverband Gemeinsam für eine strahlende Gesundheitsperspektive Entdecken Sie die vielfältigen Berufs- und Ausbildungsmöglichkeiten im Gesundheitswesen mit unserer […]
mehr ...
(c) Katja Heßeler Region Aachen

Karriere und Entwicklung von Frauen

© Region Aachen Karriere ist weiblich … In Anbetracht des aktuellen Fachkräftemangels ist es von wirtschaftlicher Bedeutung, in die Förderung […]
mehr ...
©Gerd Altmann_pixabay

Digitalisierung

Die Gesundheitsregion Aachen birgt beachtliches Potential, ein Zentrum der digitalen Gesundheitswirtschaft zu werden.
mehr ...

Fachkräftesicherung

Eine zentrale Aufgabe bleibt die Fachkräftesicherung - sie ist die unverzichtbare Grundlage einer prosperierenden Gesundheitswirtschaft.
mehr ...

Up to Date in Sachen Wirtschaft und Arbeit, Strukturwandel, Kultur, Gesundheit, Klima und Euregio?

Mit unserem Newsletter kein Problem!