02.11.2026

Guten Morgen Oma sucht Testhaushalte: Mehr Sicherheit im Alltag älterer Menschen

Wie geht es älteren Familienmitgliedern, die allein leben, wenn Angehörige nicht täglich vor Ort sein können? Mit dieser Frage beschäftigen sich die beiden FH-Aachen-Studenten Simon und Vincent. Im Collective Incubator in Aachen entwickeln sie Guten Morgen Oma, eine Smart-Home-Lösung, die Angehörigen Einblicke in alltägliche Routinen ermöglicht, ohne dabei Kameras oder Mikrofone einzusetzen. Für die aktuelle Testphase werden deutschlandweit Familien gesucht, die das System kostenlos ausprobieren möchten.

 


 

Alltagsroutinen erkennen, ohne die Privatsphäre einzuschränken

Die Idee zu Guten Morgen Oma entstand aus einer persönlichen Erfahrung: Die Großmutter lebt allein und ihre Familie möchte wissen, ob im Alltag alles in Ordnung ist. Tägliche Kontrollanrufe oder eine Kamera in der Wohnung kamen für die Gründer jedoch nicht infrage.

Ihre Lösung setzt deshalb auf kleine Smart-Home-Sensoren, die beispielsweise an der Kaffeemaschine oder im Badezimmer angebracht werden. Sie erfassen gewohnte Aktivitäten und informieren Angehörige über eine App, ob alltägliche Routinen stattfinden. Bleiben diese ungewöhnlich lange aus, erhalten die Angehörigen eine entsprechende Benachrichtigung.

Für die ältere Person funktioniert das System im Hintergrund. Sie muss weder ein Gerät tragen noch etwas bedienen oder aufladen.

 


 

Jetzt als Testhaushalt mitmachen!

 

Simon und Vincent suchen deutschlandweit Familien, die Guten Morgen Oma kostenlos im Alltag testen möchten. Mitmachen können alleinlebende ältere Menschen und ihre Angehörigen. Benötigt werden lediglich WLAN in der Wohnung und das Einverständnis der älteren Person.

So läuft die Testphase ab:

  • Anmeldung: Interessierte Familien melden sich online an. Anschließend klärt das Team in einem kurzen Telefonat offene Fragen.
  • Kostenloses Testset: Die Sensoren werden per Post zugeschickt. Hardware, Versand und App sind während der Testphase kostenlos.
  • Einfache Einrichtung: Ein Angehöriger kann die Sensoren in etwa 10 bis 15 Minuten installieren. Danach muss die ältere Person nichts weiter tun.
  • 30 bis 60 Tage testen: Die Angehörigen erhalten über die App Informationen zu den erkannten Alltagsaktivitäten.
  • Feedback geben: Vor und nach dem Test beantworten die ältere Person und ein Angehöriger jeweils einen kurzen Fragebogen.

Die Rückmeldungen helfen den beiden Gründern, ihre Lösung weiterzuentwickeln. Gleichzeitig fließen die Ergebnisse in ihre Bachelorarbeiten an der FH Aachen ein.

Anmeldung bis zum 8. November 2026

 

Weitere Informationen und die Anmeldung gibt es unter:

www.gutenmorgenoma.de/#mitmachen

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