Sechs Partner aus Deutschland, Belgien und den Niederlanden arbeiten im neuen Interreg-Projekt remoteAID daran, medizinische Expertise über Ländergrenzen hinweg verfügbar zu machen. Am 21. Oktober 2026 fand der offizielle Projektauftakt am Universitätsklinikum Aachen statt. Auch der Region Aachen Zweckverband ist als Projektpartner beteiligt.
Medizinische und pflegerische Expertise ist nicht immer dort verfügbar, wo sie benötigt wird. Besonders in Krisen-, Katastrophen- und Notfallsituationen stellt dies eine Herausforderung dar. Hier setzt das Interreg-Projekt remoteAID an: Ziel ist es, innovative Lösungen für Telemedizin und Telecare grenzüberschreitend weiterzuentwickeln und in der Praxis nutzbar zu machen. Dabei baut das Projekt auf den Erfahrungen von TelePIK und TeleSAN auf.
Gemeinsamer Projektauftakt in Aachen
Zum Kick-off am Universitätsklinikum Aachen kamen 21 Teilnehmende aus den drei Partnerländern zusammen. Neben der Vorstellung der Projektziele und geplanten Aktivitäten standen das gegenseitige Kennenlernen, der fachliche Austausch und die Abstimmung der nächsten Schritte im Mittelpunkt. Auch die zuständigen Programmmanagerinnen von Interreg Maas-Rhein (NL-BE-DE) begleiteten den Auftakt.
Region Aachen Zweckverband stärkt die Vernetzung
Als Projektpartner bringt der Region Aachen Zweckverband seine regionalen und grenzüberschreitenden Netzwerke sowie seine Erfahrung in der Zusammenarbeit unterschiedlicher Akteure ein. Ziel ist es, innovative Ansätze mit den Bedürfnissen der Praxis zu verbinden und ihre nachhaltige Anwendung in der Region Aachen und Euregio Maas-Rhein zu fördern.
Sechs Partner – drei Länder – ein gemeinsames Ziel
An remoteAID sind sechs Partner beteiligt: Uniklinik RWTH Aachen, der Region Aachen Zweckverband, Docs in Clouds TeleCare GmbH, Hogeschool PXL, Hénallux und Zuyderland Medisch Centrum.
Gemeinsam wollen sie die Gesundheitsversorgung in der Euregio Maas-Rhein durch digitale und grenzüberschreitende Lösungen stärken.
Projektlaufzeit: September 2026 bis August 2029
Förderhinweis: Das Projekt remoteAID wird von der Europäischen Union im Rahmen des Interreg-Programms Maas-Rhein (NL-BE-DE) sowie vom Land Nordrhein-Westfalen kofinanziert.