Klausurtagung stärkt gemeinsame Positionirung der Regionen in der Landes-, Bundes- und Europapolitik
Strategische Leitlinien für das Jahr 2026 hat der Verbund regionen.NRW am Donnerstag und Freitag in seiner jährlichen Klausurtagung in Soest festgelegt und Schwerpunkte der regionalpolitischen Arbeit diskutiert.
Für den Region Zweckverband (RAZV) nahm die Geschäftsführerin Ulla Thönnissen an der Tagung teil. „Allen ist klar, dass wir die riesigen Transformationsaufgaben vor denen wir stehen, nicht alleine bewältigen können. Nordrhein-Westfalen braucht deshalb starke Regionen, um die großen Zukunftsthemen erfolgreich anzugehen. Gemeinsam und mit vereinten Kräften können wir für unsere eigenen Regionen und als starke Stimme gegenüber der Politik auf Landes-, Bundes- und europäischer Ebene mehr erreichen, zeigte sich Thönnissen überzeugt.
Ein zentrales Thema war der zukünftlige Europäische Haushalt ab 2028. Vor diesem Hintergrunf befassten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit dem vom Verbund erarbeiteten Positionspapier. Gemeinsam wurde vereinbart, relevante politische Entscheidungsträger anzusprechen. Ziel ist es, die Interessender nordrhein-westfälischen Regionen geschlossen, frühzeitig, wirksam und mit einer starken gemeinsamen Stimme in die laufenden Verhandlungen einzubringen.

Die Regionen trafen sich zur Klausurtagung: (v.l.): Bele Wolligandt und Dr. Kai Büter – Regionalmanagement Düsseldorf – Kreis Mettmann, Sebastian Borgert – regionen.NRW, Bertram Gaiser – Standort Niederrhein GmbH, Stephan Vogelskamp – Bergische Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH, Markus Schlüter – Regionalverband Ruhr, Ulla Thönnissen – Region Aachen Zweckverband, Björn Böker – OstWestfalenLippe GmbH, Bodo Middeldorf – Zukunftsagentur Rheinisches Revier, Andreas Grotendorst – Münsterland e.V., Hubertus Winterberg – Südwestfalen Agentur GmbH, Dr. Reimar Molitor – Region Köln/Bonn e.V. © regionen.NRW
Darüber hinaus beschäftigte sich die Klausurtagung bereits mit dem politischen Jahr 2027. Mit Blick auf die bevorstehende Landtagswahl im Mai will regionen.NRW seine Positionen und Forderungen aktiv in die landespolitischen Debatten einbringen. Damit soll die Bedeutung der regionalen Handlungsebenen ebenso gestärkt werden wie die Rolle der Regionen in der Transformation Nordrhein-Westfalens.
Ein weiterer Fokus lag auf der externen Sichtbarkeit und Kommunikation des Verbunds. Als nächster Höhepunkt wurde der Frühjahrsempfang der Regionen am 17. März im Landtag in Düsseldorf vorbereitet. Unter dem Motto „Starke Regionen – starke Transformation. Wie finanzieren Bund, Land, Kommunen und Wirtschaft die Zukunft vor Ort?“ rückt regionen.NRW die Frage der Finanzierung regionaler Transformationsprozesse in den Mittelpunkt und betont die gemeinsame Verantwortung aller staatlichen Ebenen sowie der Wirtschaft.
Auch die die Weiterentwicklung der internen Zusammenarbeit stand auf der Agenda. Angestrebt wird, strategische Abstimmungen innerhalb des Verbunds zu vertiefen, gemeinsame Themenfelder zu schärfen und die Rolle von regionen.NRW als koordinierende Plattform weiter auszubauen.
Weitere Informationen
Der Verbund regionen.NRW besteht seit 2013. Er stärkt die Zusammenarbeit der Regionen untereinander und festigt die strategische Kooperation mit der Landesregierung. Der Verbund umfasst die Zukunftsagentur Rheinisches Revier sowie die neun regionalen Entwicklungsorganisationen: Region Aachen Zweckverband, Bergische Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH, Regionalmanagement Düsseldorf – Kreis Mettmann, Region Köln/ Bonn e.V., Münsterland e.V., Standort Niederrhein GmbH, OstWestfalenLippe GmbH, Regionalverband Ruhr und Südwestfalen Agentur GmbH. Die Geschäftsstelle ist beim Münsterland e.V. angesiedelt.