23.03.2026 | Pressemitteilung

Frühjahrsempfang der NRW-Regionen: Ideen für neue Wege der Zusammenarbeit

Über klassische Förderprogramme wie auch neue Kooperationsmodelle diskutierten rund 150 Gäste aus Politik, Kommunen, Wirtschaft und Wissenschaft am Dienstag, 17. März, beim Frühjahrsempfang des Verbunds regionen.NRW im Landtag in Düsseldorf. Mit dabei war auch der Region Aachen Zweckverband (RAZV) als eine der zehn Partnerorganisationen des Verbunds.

Die großen Veränderungen unserer Zeit werden in den Städten und Regionen gestaltet

In seiner Begrüßung wies Landtagspräsident André Kuper auf die akuten finanziellen Herausforderungen der Kommunen hin, deutschlandweit fehlen in diesem Jahr rund 30. Mrd EUR. Gleichzeitig betonte er: „Die großen Veränderungen unserer Zeit werden vor Ort gestaltet – in unseren Städten und Regionen. So unterschiedlich sie auch sind, sie verbindet die Fähigkeit, Wandel aktiv zu gestalten und Herausforderungen gemeinsam zu bewältigen. Hier tragen Bund, Land, Kommunen und die Wirtschaft eine gemeinsame Verantwortung.“

„Die Stärke Europas liegt in seinen Regionen“

Auch Nathanael Liminski, Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Internationales sowie Medien und Chef der Staatskanzlei unterstrich für die Landesregierung die Bedeutung der Regionen in Europa: „Auch in Brüssel bei den derzeitigen Verhandlungen zum kommenden EU-Haushalt muss klar bleiben: Die Stärke Europas liegt in seinen Regionen. Wir müssen weiterhin sicherstellen, dass die Entscheidungsfindung über die Verwendung von Fördermitteln in den Regionen bleibt.“

„Innovationskraft vor Ort stärken und gemeinsam nachhaltige Lösungen für die Zukunft entwickeln“

Ulla Thönnissen, Geschäftsführerin des RAZV begrüßte stellvertretend für alle Regionen des Verbunds. „Gerade in Zeiten tiefgreifender Transformation brauchen unsere Regionen klare Rahmenbedingungen, schnelle Entscheidungswege und vor allem verlässliche finanzielle Perspektiven. Nur so können wir die Innovationskraft vor Ort stärken und gemeinsam nachhaltige Lösungen für die Zukunft entwickeln“,  betont Thönnissen. Die großen Herausforderungen unserer Zeit ließen sich nur gemeinsam lösen – starke Regionen, die vernetzt handeln und Verantwortung übernehmen, seien dafür der Schlüssel.

© regionen.NRW/Arne Pöhnert

In einer Podiumsdiskussion diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Landes-, Bundes- und Kommunalebene über konkrete Finanzierungsansätze. Mit dabei waren Vera Bökenbrink, Geschäftsführerin von STAHLWILLE, Garrelt Duin, Regionaldirektor des Regionalverbands Ruhr, Dr. Raphael L’Hoest vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie sowie Christof Sommer, Geschäftsführer des Städte- und Gemeindebunds Nordrhein-Westfalen.

Beim anschließenden Empfang wurde der Austausch in persönlichen Gesprächen fortgesetzt.

www.regionen.nrw

Über regionen.NRW

Der Verbund regionen.NRW besteht seit 2013. Er stärkt die Zusammenarbeit der Regionen untereinander und festigt die strategische Kooperation mit der Landesregierung. Der Verbund umfasst die neun regionalen Managementorganisationen in NRW: Region Aachen Zweckverband, Bergische Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH, Regionalmanagement Düsseldorf – Kreis Mettmann, Region Köln/ Bonn e.V., Münsterland e.V., Standort Niederrhein GmbH, OstWestfalenLippe GmbH, Regionalverband Ruhr und die Südwestfalen Agentur GmbH. Die Zukunftsagentur Rheinisches Revier ist Partner des Verbunds. Die Geschäftsstelle ist beim Münsterland e.V. angesiedelt.

© regionen.NRW/Arne Pöhnert. Foto (v.l.n.r.): Felix Heinrichs, Oberbürgermeister Stadt Mönchengladbach; Prof. Dr. Peter Gust, Bergische Universität Wuppertal; Dr. Bettina Warnecke, Landrätin Kreis Mettmann; Gregor Berghausen, IHK Düsseldorf; Dr. Raphael L’Hoest, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie; Andreas Grotendorst, Vorstand Münsterland e.V.; Dennis Rehbein, Oberbürgermeister Stadt Hagen; Vera Bökenbrink, Geschäftsführerin Stahlwille GmbH; Dr. Kai Büter, Regionalmanagement Düsseldorf/Kreis Mettmann; Stephan A. Vogelskamp, Bergische Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH; Markus Schlüter, Regionalverband Ruhr; André Kuper, Präsident des Landtags Nordrhein-Westfalen; Dr. Stephan Keller, Oberbürgermeister Landeshauptstadt Düsseldorf; Nathanael Liminski, Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Internationales sowie Medien des Landes Nordrhein-Westfalen und Chef der Staatskanzlei; Björn Böker, OstWestfalenLippe GmbH; Garrelt Duin, Regionaldirektor Regionalverband Ruhr; Ulla Thönnissen, Region Aachen Zweckverband; Christof Sommer, Hauptgeschäftsführer Städte- und Gemeindebund NRW; Rainer Deppe, Vorsitzender Regionalrat Köln, Thomas Schürmann, Regierungspräsident Bezirksregierung Düsseldorf; Jürgen Steinmetz, IHK Mittlerer Niederrhein; Hubertus Winterberg, Südwestfalen-Agentur GmbH; Bertram Gaiser, Standort Niederrhein GmbH; Bodo Middeldorf, Zukunftsagentur Rheinisches Revier.

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