Der Verbund regionen.NRW, Zusammenschluss der neun regionalen Entwicklungsorganisationen in Nordrhein-Westfalen und der Zukunftsagentur Rheinisches Revier, traf sich am 11. Juni in Berlin mit Markus Töns, MdB und Sprecher der SPD-Fraktion zum Mehrjährigen Finanzrahmen der EU zum politischen Austausch. Ziel war es, zentrale regionalpolitische Anliegen sichtbar zu machen und in aktuelle Reformdebatten einzubringen.Im Mittelpunkt standen die Themen der Weiterentwicklung der EU-Kohäsionspolitik nach 2027 sowie die geplante Reform der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW).
Der Verbund betonte die Bedeutung integrierter, territorial ausgerichteter Förderansätze, die regionale Besonderheiten stärker zu berücksichtigen, ressortübergreifende Lösungen ermöglichen und das Partnerschaftsprinzip konsequent umsetzen. Dazu Ulla Thönnissen, Geschäftsführerin des Region Aachen Zweckverbands: „Kohäsionspolitik und regionale Strukturförderung sind zentrale Grundlagen für gleichwertige Lebensverhältnisse und nachhaltige Entwicklung in allen Regionen. Gerade mit Blick auf die Weiterentwicklung der EU-Kohäsionspolitik und die Regorm der GRW ist der direkte Austausch mit Entscheidern wichtig, um regionale Erfahrungen einzubringen, konkrete Bedarfe sichtbar zu machen und gemeinsam tragfähige Lösungen für eine wirksame Förderpolitik in der Zukunft zu entwicklen.“
Markus Töns MdB, dankte für die Perspektive aus der Praxis: „Die Kompetenzen für eine wirksame regionale Strukturpolitik liegen vor Ort in den Regiongn. Der Bund kann die spezifischen Herausforderungen einzelner Räume nicht im Detail kennen. Deshalb braucht es ein strakes Zusammenspiel und gegenseitiges Vertrauen zwischen Regionen, Ländern und Bund. Nur so gelingt es, Förderpolitik zielgerichtet, effizient und nah an den tatsächlichen Bedarfen auszurichten.“
Bereits am Vorabend präsentierte sich der Verbund beim NRW-Sommerfest der Landesvertretung in Berlin mit einem gemeinsamen Stand. Der Auftritt unter dem Dach von regionen.NRW verdeutlicht den Anspruch, die Interessen der Regionen Nordrhein-Westfalens gegenüber Bund, Land ung EU-Institutionen geschlossen zu vertreten und ihre Stärken gebündelt sichtbar zu machen. Der Region Aachen Zweckverband ist Teil dieses Netwerkes, das seit 2013 die regionale Zusammenarbeit in Nordrhein-Westfalen stärkt.

©regionen.NRW(v.l.n.r. stehend) Hubertus Winterberg (Südwestfalen Agentur GmbH), Dr. Stephanie Arens (Südwestfalen Agentur GmbH), Prof. Dr. Peter Gust (Bergische Universität Wuppertal), Wolf-gang Marquardt (OstWestfalenLippe GmbH), Carsten Weis (Re-gion Köln/Bonn e.V.), Bertram Gaiser (Standort Niederrhein GmbH), Bodo Middeldorf (Zukunftsagentur Rheinisches Revier).
Der gemeinsame Auftritt unter dem Dach des Verbunds „regionen.NRW“ verdeutlicht den Anspruch, die Interessen der Regionen Nordrhein-Westfalens gegenüber Land, Bund und EU-Institutionen geschlossen zu vertreten und ihre Stärken gebündelt sichtbar zu machen. Der Zusammenschluss besteht seit 2013 und vereint folgende Partner: Zukunftsagentur Rheinisches Revier sowie die neun regionalen Managementorganisationen Region Aachen – Zweckverband, Bergische Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH, Regionalmanagement Düsseldorf/Kreis Mettmann, Region Köln/Bonn e.V., Münsterland e.V., Standort Niederrhein GmbH, OstWestfalenLippe GmbH, Regionalverband Ruhr und die Südwestfalen Agentur GmbH.