Die zweite Runde der Innovationspartnerschaften im Projekt Care for Sustainable Innovation (CSI) läuft – und die Bewerbungsphase ist noch bis zum 15. Juni 2026 offen.
Gesucht werden Unternehmen, Start-ups, Forschungseinrichtungen und Akteure aus der Gesundheitsversorgung, die gemeinsam an digitalen und nachhaltigen Lösungen für die Region Aachen arbeiten möchten.
Von der Idee zur Umsetzung
Eine gute Idee allein reicht selten. Was sie trägt, sind die richtigen Partner – und ein strukturierter Rahmen, um sie weiterzudenken. Genau das bieten die Innovationspartnerschaften: Sie bringen verschiedene Perspektiven zusammen und begleiten den Entwicklungsprozess gezielt, mit bis zu zehn individuell zugeschnittenen Workshops und Coachings pro Konsortium.
Inhaltlich ist das Spektrum breit: Telemedizin, Künstliche Intelligenz, Robotik, Energieeffizienz oder Kreislaufwirtschaft im Gesundheitswesen – entscheidend ist ein klarer Praxisbezug und die Bereitschaft, den nächsten Schritt zu gehen. Auch sogenannte Cross-Innovationen, die verschiedene Felder wie Gesundheitswirtschaft und Mobilität, Energie oder innovatives Bauen miteinander verbinden, sind ausdrücklich willkommen.
Netzwerk, Förderung, Sichtbarkeit
Neben der inhaltlichen Begleitung erhalten Teilnehmende Unterstützung bei der Suche nach Förderprogrammen und Finanzierungsmöglichkeiten. Gleichzeitig profitieren sie vom Netzwerk des Projekts, das Akteure aus Gesundheitswirtschaft, Wissenschaft und angrenzenden Feldern wie Energie, Mobilität und Bioökonomie verbindet. Auch die öffentliche Sichtbarkeit der Projekte wird durch Veranstaltungen und Kommunikationsformate aktiv gestärkt.
Wer kann sich bewerben?
Alle juristischen Personen – Unternehmen, Start-ups, Forschungseinrichtungen, Kommunen, Krankenhäuser oder Netzwerke – können sich bewerben. Für die Teilnahme gelten folgende Voraussetzungen:
- Konsortium: Mindestens zwei Partner, davon mindestens ein Unternehmen oder Start-up. Besonders willkommen ist die Einbindung von Kommunen, Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und Partnern aus Wissenschaft und Forschung.
- Regionaler Bezug: Mindestens ein Partner ist in der Wirtschaftsregion Aachen ansässig – Stadt Aachen, StädteRegion Aachen, Kreise Euskirchen, Düren oder Heinsberg – oder verfügt dort über eine Geschäftsstelle.
- Innovationsansatz: Die eingereichte Idee sollte einen erkennbaren Neuheitswert haben oder eine bestehende Lösung praxisnah weiterentwickeln – Grundlagenforschung ist nicht förderfähig.
- Nachhaltigkeit und Impact: Die Idee leistet einen Beitrag zur digitalen und nachhaltigen Transformation der Gesundheitsversorgung in der Region.
Die Idee muss dabei nicht ausgereift sein – auch frühe Konzeptstadien und Prototypen sind zugelassen.
So läuft der Bewerbungsprozess ab
Es gibt zwei Wege in das Programm:
Wer noch kein Konsortium hat, kann über die Partnerbörse des Projekts gezielt nach passenden Mitstreitern suchen. Das Projektteam unterstützt dabei aktiv bei der Vermittlung.
Wer bereits ein fertiges Konsortium aus mindestens zwei Partnern aufgestellt hat, kann sich direkt über das Online-Bewerbungsformular auf der Projektwebsite bewerben. Nach Eingang der Bewerbung meldet sich das Team zeitnah mit den nächsten Schritten.
Insgesamt werden zehn Innovationspartnerschaften ausgewählt; die Teilnahme ist kostenfrei.
Die Bewerbungsrunde läuft vom 15. März bis zum 15. Juni 2026.
Alle weiteren Informationen zur Ausschreibung und zum Bewerbungsverfahren sind hier zu finden: care4innovation.de/innovationen/innovationspartnerschaften/bewerbung/