03.11.2021

Wohnmmonitor EMR – Eine harmonisierte Datenbasis als stabiler Rohbau

Bereits im Juli dieses Jahres konnten wir einen zentralen Meilenstein beim Aufbau des Wohnmonitors abhaken. Wir haben die zentrale Datengrundlage der Anwendung vervollständigt und die Daten aus allen Teilen der Euregio Maas-Rhein in ein gemeinsames Format überführt. Auf diesem Wege schufen wir eine gemeinsame Datensprache.

Im nächsten Schritt war das uns beauftrage IT-Unternehmen GeoDok GmbH gefragt. Sie nutzten die Sommerpause und sorgten für erste Umsetzungen des technischen Hintergrunds der Anwendung. Mit diesem Rohbau gehen wir nun in das nächste Arbeitspaket. Gemeinsam mit GeoDok und unseren Projektpartner*innen erarbeiten wir die Funktionen und Anforderungen an den Wohnmonitor. Hierbei stützen wir uns auf Erkenntnisse, die wir während unserer Benchmarkanalyse zu Projektbeginn gewonnen haben.

Bis zum Frühjahr 2022 soll eine erste Variante des Wohnmonitors entstehen. Hiermit möchten wir dann auf unsere Endnutzerinnen, die Kommunen der Euregio Maas-Rhein, zugehen und erste Berührungspunkte mit der Anwendung schaffen. Gleichermaßen fangen wir auf diese Weise erstes Feedback ein und können so noch möglichst früh an den Feinheiten schrauben.

Um den Vorgang lebhaft zu dokumentieren, bedienen wir uns der Metapher des Hausbaus. Wir errichten den Wohnmonitor und schaffen somit eine Innovation für die euregionale Wohnraumplanung. Unter seinem Dach möchten wir den Wohnstandort Euregio Maas-Rhein langfristig stärken.

Das Projekt "Wohnmonitor EMR"

Zu wenig Wohnraum, zu hohe Kauf- und Mietpreise, ein veralteter Wohnungsbestand und Fortzug –  die Problematik des Wohnungsmarktes macht auch vor der Euregio Maas-Rhein nicht Halt. Um den Wohnstandort rund um das Dreiländereck nachhaltig zu stärken, wurde das Interreg-Projekt „Euregionaler Wohnmonitor EMR“ gestartet. Demographische Trends, wohnungswirtschaftliche Entwicklungen und weitere Aspekte, die eng mit dem Thema Wohnen verknüpft sind, fasst der Wohnmonitor zu einer einheitlichen statistischen Datenbasis zusammen.  Somit ermöglicht er die grenzübergreifende Transparenz zu steigern und einer fortlaufenden Separierung der Wohnungsmärkte aktiv entgegen zu wirken. Lesen Sie hier mehr zum Projekt.

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