Kurz vor Weihnachten ist die Steuerungsgruppe der Initiative Region Aachen rettet zu ihrer vierten und letzten Sitzung des Jahres zusammengekommen. Anlass war nicht nur der gemeinsame Ausblick auf das kommende Jahr, sondern auch ein Rückblick auf ein äußerst erfolgreiches Jahr 2025.
Im Mittelpunkt des Treffens stand die Auswertung der Vergabe der App „Region Aachen rettet“. Diese stellt auch in den Jahren 2026 bis 2029 die Systembereitstellung und den Betrieb eines Smartphone-basierten Ersthelferalarmierungssystems in der Region Aachen sicher. Ergänzt wurde dies durch die gemeinsame Jahresplanung für 2026 sowie den Blick auf die kontinuierlich wachsende Ersthelfer*innen-Community.
Mit inzwischen mehr als 8.800 registrierten Ersthelfer*innen ist die Initiative in der gesamten Region Aachen stark aufgestellt. Die hohe Beteiligung zeigt eindrucksvoll, wie groß das Engagement, der Zusammenhalt und die Zivilcourage der Menschen in der Region sind. Ziel bleibt es, diese Zahl weiter zu erhöhen und noch mehr Bürger*innen für das Thema lebensrettende Sofortmaßnahmen zu sensibilisieren.
Herzstück der Initiative ist ein Smartphone-basiertes Alarmierungssystem: Registrierte und in Reanimationsmaßnahmen geschulte Ersthelfer*innen werden bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand in ihrer Nähe parallel zum Rettungsdienst über die Region Aachen rettet-App alarmiert. So kann wertvolle Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes überbrückt und die Überlebenschance der Betroffenen deutlich erhöht werden.
Ein besonderer Dank gilt allen Ersthelfer*innen, die bereit sind, im Ernstfall zu handeln. Ihr Einsatz kann den entscheidenden Unterschied machen – denn jede und jeder kann Leben retten.
Die Initiative Region Aachen rettet wird getragen von den Rettungsdiensten der Stadt Aachen, der StädteRegion Aachen sowie der Kreise Düren, Heinsberg und Euskirchen in Zusammenarbeit mit dem Region Aachen Zweckverband.
Mehr Informationen zu Region Aachen rettet finden Sie unter: https://regionaachenrettet.de/