16.07.2026

Grenzüberschreitende Innovationskraft stärken: STIPP öffnet vierte Förderrunde für KMU

Mit dem Start des vierten Calls für Projektanträge eröffnet STIPP neue Chancen für kleine und mittlere Unternehmen, grenzüberschreitende Innovationsprojekte umzusetzen.

Im Rahmen des Interreg-Programms STIPP (SME Transition Innovation Partners Projects) startet am 1. August 2026 der vierte Call for Proposals – die Bewerbungsfrist endet am 29. Oktober 2026.

Am 16. Juni 2026 fand die Informationsveranstaltung zum vierten STIPP-Call statt. Unternehmen, Innovationsakteure und regionale Partner erhielten dabei wichtige Einblicke in die Fördermöglichkeiten, den Bewerbungsprozess sowie die Unterstützung, die ihnen während der gesamten Projektentwicklung zur Verfügung steht.

Worum geht es bei STIPP?

STIPP steht für SME Transition Innovation Partners Projects und wurde entwickelt, um kleine und mittlere Unternehmen in der Meuse-Rhein-Region bei ihrer Weiterentwicklung und Wettbewerbsfähigkeit zu unterstützen. Das Programm bringt sechs regionale Entwicklungsorganisationen zusammen: LIOF, AGIT, NMWP, POM Limburg, VLAIO Team Bedrijfstrajecten und Wallonie Entreprendre.

Gemeinsam sensibilisieren sie Unternehmen für das Förderinstrument, identifizieren vielversprechende Innovationsvorhaben und bringen passende Partner für grenzüberschreitende Konsortien zusammen.

Gefördert werden Projekte, die sich einer von drei zentralen gesellschaftlichen Herausforderungen widmen:

  • Industrial Transition – die nachhaltige und zukunftsfähige Weiterentwicklung der Industrie
  • Green Transformation – Lösungen für eine klimafreundlichere Wirtschaft und Gesellschaft
  • Healthier Citizens – Innovationen für eine gesündere Bevölkerung

Umfassende Begleitung für Unternehmen auf dem Weg zur Innovation

Eine zentrale Rolle im STIPP-Ansatz übernimmt das Business & Innovation Development Support Team (BIDS-Team). Die Expertinnen und Experten begleiten Unternehmen von der ersten Projektidee über die Partnersuche und Planung bis hin zur Umsetzung und dem Abschluss der Projekte.

Unterstützt wird das BIDS-Team durch das STIPP SME Grants Team der Provinz Limburg, das als Verwaltungsbehörde des Interreg-Meuse-Rhein-Programms für die Förderabwicklung verantwortlich ist. Dazu gehören unter anderem die formale Veröffentlichung der Calls, die Prüfung der Anträge sowie die Kontrolle der Projektberichte und Förderzahlungen gemäß den geltenden EU-Vorgaben.

Durch diese Kombination aus fachlicher Begleitung und strukturiertem Fördermanagement erhalten Unternehmen einen verlässlichen Rahmen, um ihre Innovationsideen weiterzuentwickeln und internationale Partnerschaften aufzubauen.

Wie geht es weiter?

Mit einem Gesamtbudget von rund 26 Millionen Euro unterstützt STIPP bis Ende 2029 die Entwicklung neuer grenzüberschreitender Innovationsprojekte. Davon stehen unter anderem mehr als 12 Millionen Euro EU-Fördermittel für STIPP SME Grants sowie knapp 2 Millionen Euro EU-Mittel für die Begleitung durch das BIDS-Team zur Verfügung.

Die Partner von STIPP laden kleine und mittlere Unternehmen aus der Meuse-Rhein-Region dazu ein, ihre Ideen einzubringen, neue Kooperationen zu entdecken und gemeinsam Lösungen für die Herausforderungen von morgen zu entwickeln.

Weitere Informationen zum Call und zur Antragstellung finden Interessierte über die regionalen STIPP-Partner:

  • Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz: AGIT, NMWP
  • Niederlande: LIOF
  • Belgien (Flandern): POM Limburg, VLAIO
  • Belgien (Wallonie): Wallonie Entreprendre

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