Am 6. und 7. Mai 2026 kommt die Gesundheitsbranche in Köln zusammen. Der Gesundheitskongress des Westens bringt auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Stimmen aus Politik, Versorgung, Wissenschaft und Selbstverwaltung zusammen – und greift dabei Themen auf, die aktuell viele beschäftigen.
Das Motto lautet diesmal „Produktivität freisetzen, Ambitionen leben“. Gerade beim Blick auf Künstliche Intelligenz wird deutlich, wie stark sich die Medizin verändert. KI greift zunehmend in Diagnostik und Therapie ein, strukturiert Abläufe neu und verschiebt Aufgaben zwischen Berufsgruppen. Das schafft neue Möglichkeiten, wirft aber auch Fragen auf, die vielerorts noch offen sind.
Im Programm stehen entsprechend zentrale Entwicklungen im Gesundheitswesen:
- Krankenhauslandschaft im Wandel: Wie geht es weiter mit dem Krankenhausanpassungsgesetz? Welche Strukturen werden künftig Bestand haben?
- Primärversorgung: Welche Aufgaben lassen sich sinnvoll bündeln – und wo liegen die Grenzen?
- Pflege: Welche Reformansätze können die Finanzierung stabilisieren, und wie verändert sich die Rolle von Führung in der Praxis?
- Finanzierung: Was ist langfristig tragfähig – und wo müssen Prioritäten neu gesetzt werden?
Mit dabei sind unter anderem NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann sowie weitere Vertreterinnen und Vertreter aus Kliniken, Kassen, Politik und Wissenschaft, die ihre Perspektiven einbringen.
Der Kongress bietet damit Raum für Austausch und Einordnung – gerade in einer Phase, in der sich viele Rahmenbedingungen gleichzeitig verändern.
Veranstaltungsdetails
📅 6.–7. Mai 2026
🕘 9:00–18:00 Uhr
📍 Gürzenich Köln, Martinstraße 29–37, 50667 Köln
Der Veranstaltungsort liegt zentral in der Kölner Innenstadt und ist vom Hauptbahnhof in etwa zehn Minuten zu Fuß erreichbar.
Weitere Informationen sowie die Programmvorschau finden Sie hier: https://www.gesundheitskongress-des-westens.de/home