23.03.2026

Eckpunkte für eine zukunftsfeste ambulante Versorgung vorgestellt

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen hat ein Eckpunktepapier zur Weiterentwicklung der ambulanten medizinischen Versorgung vorgestellt. Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann präsentierte die zentralen Inhalte im Rahmen einer Pressekonferenz. Hintergrund sind insbesondere die Herausforderungen des demografischen Wandels, ein steigender Versorgungsbedarf sowie zunehmende Engpässe bei Fachkräften.

Im Rahmen des Prozesses „Versorgung der Zukunft“ wurden gemeinsam mit zentralen Akteur*innen des Gesundheitswesens insgesamt 15 Maßnahmen erarbeitet, die auf eine strukturelle Weiterentwicklung der ambulanten Versorgung abzielen.

Im Fokus stehen unter anderem:

  • die Verbesserung der Steuerung des Zugangs zur Versorgung, insbesondere durch die Weiterentwicklung der bundesweiten Rufnummer 116 117,
  • die Stärkung von Primärversorgungspraxen als koordinierende Anlaufstellen für Patient*innen,
  • sowie der Ausbau digitaler Prozesse zur Entlastung von Praxen und zur effizienteren Nutzung vorhandener Ressourcen.

Ergänzend adressiert das Eckpunktepapier zentrale Rahmenbedingungen, darunter die Weiterentwicklung von Vergütungsstrukturen, Maßnahmen zur Förderung von Gesundheitskompetenz und Prävention sowie verbindliche Regelungen für die Umsetzung der Ersteinschätzung.

Mit den vorgestellten Maßnahmen wird ein wichtiger Impuls für eine stärker koordinierte, bedarfsgerechte und patientenorientierte ambulante Versorgung gesetzt.

👉 Weitere Informationen sowie die Kurz- und Langfassung des Eckpunktepapiers:
https://www.mags.nrw/ambulante-versorgung-zukunftsfest-gestalten

👉 Zur Pressemitteilung des Landes Nordrhein-Westfalen:
https://www.land.nrw/pressemitteilung/gesundheitsminister-laumann-stellt-eckpunkte-fuer-eine-zukunftsfeste-ambulante

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