29.07.2026

Dialog mit den Bürgermeister*innen der Region Aachen, des Rhein-Erft Kreises und der Euregio Maas-Rhein

 

Kommunale Chancen im Strukturwandel live erleben

Manchmal muss man Transformation mit eigenen Augen sehen, um ihre Dimension wirklich zu begreifen: Am Freitag, dem 28. August 2026 kamen auf Einladung des RAZV die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aus der Region Aachen, dem Rhein-Erft-Kreis und der Euregio Maas-Rhein im Forum :terra nova in Elsdorf zusammen. Im Mittelpunkt des Treffens standen die aktuellen Entwicklungen im Rheinischen Revier sowie die Chancen, die sich aus dem Strukturwandel für die Kommunen ergeben.

Andreas Heller (Bürgermeister der Stadt Elsdorf, Mitglied im Aufsichtsrat der ZRR und Sprecher der Anrainerkonferenz) und Ulla Thönnissen (Geschäftsführerin RAZV und Mitglied im Aufsichtsrat der ZRR)

Im ersten Teil gab es einen spannenden Impuls von Andreas Heller (Bürgermeister der Stadt Elsdorf, Mitglied im Aufsichtsrat der Zukunftsagentur Rheinisches Revier und Sprecher Anrainerkonferenz) zu den Perspektiven des Rheinischen Reviers. Anschließend stellte Emiel Reiding von der Parkstad Limburg die Skizze zu einer OECD-Studie über die grenzüberschreitende Wirtschaftsentwicklung der Region Aachen – Lüttich – Südlimburg vor.

Ulla Thönnissen (Geschäftsführerin RAZV) und Emiel Reiding (Director Stadsregio Parkstad Limburg)

Ein weiteres Highlight des Nachmittags war eine exklusive Befahrung des Tagebaus Hambach und der Rekultivierungsflächen, bei der die Gäste vor Ort erleben konnten, wie aus einem der größten Industrieprojekte Europas eine zukunftsfähige (Seen-)Landschaft entsteht, bei der sie direkt mit Experten von RWE über Rekultivierung sprechen und Inspiration für die eigene Kommune mitnehmen konnten.

Die Dimensionen vor Ort sind schlicht beeindruckend. Zu sehen, wie sich eine über Jahrzehnte vom Braunkohleabbau geprägte Landschaft verändert und hier Schritt für Schritt etwas völlig Neues entsteht – etwa der zweitgrößte See Deutschlands – macht deutlich, was Strukturwandel tatsächlich bedeutet: eine enorme Aufgabe – aber eben auch eine enorme Chance für unsere Region.

Und genau deshalb ist der Austausch über kommunale, regionale und nationale Grenzen hinweg so wichtig. Voneinander lernen, Erfahrungen teilen, gemeinsam Ideen entwickeln und Chancen nutzen – das ist gelebte Zusammenarbeit in unserer Region und in der Euregio Maas-Rhein.

Up to Date in Sachen Wirtschaft und Arbeit, Strukturwandel, Kultur, Gesundheit, Klima und Euregio?

Mit unserem Newsletter kein Problem!