Das war das große Finale des Jungen Kulturfestivals Rampenfieber in Alsdorf
Auf diesen Tag wurde im wahrsten Sinne des Wortes hin gefiebert: Bunt, stimmungsvoll und fröhlich war das große Finale der aktuellen Runde von „Rampenfieber“. Bei der Präsentation der Ergebnisse im ENERGETICON in Alsdorf wurde schnell deutlich, was die Essenz dieses jungen Kulturfestivals ist. Auf der großen Bühne erlebten die Zuschauenden für eine gute Stunde die vielseitigen Projekte des Festivals. Geboten wurde eine abwechslungsreiche Mischung aus Poetry, Musical, Tanzdarbietungen und Schauspielszenen. Auch die Sparte Kunst wurde durch beeindruckende Filmübertragungen abgebildet. Am Nachmittag konnten die Kinder und Jugendlichen aus einem vielseitigen Workshopprogramm wählen.
In den letzten zwei Jahren und besonders innerhalb des Festivalzeitraumes haben Künstlerinnen und Künstler sämtlicher Sparten – Theater, Literatur, Musik, Tanz und Bildende Kunst – gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen in Gruppenarbeit Großartiges auf die Beine gestellt. Zum ersten Mal sind die Teilnehmenden mit einer Workshopreihe in allen Gebietskörperschaften ins Festival gestartet.
„Das war eine richtige Chance für mich, zum ersten Mal etwas Eigenes auf der Bühne zu zeigen. Alles von Anfang bis Ende selbst zu organisieren und choreografieren“, berichtet Nora Hiseni, Teilnehmerin am Festival und Moderatorin der Abschlussveranstaltung. Auch ein Kind der Tanzschule Tanzt, mag es auf der Bühne zu stehen. „Das müsste öfter vorkommen“.
Vorzeigeprojekt für die Kulturelle Bildung
„Rampenfieber ist ein geradezu einmaliges Vorzeigeprojekt für die kulturelle Bildung von Kindern und Jugendlichen, das immer weiterwächst“, betont Ulla Thönnissen, Geschäftsführerin des Region Aachen Zweckverbandes (RAZV). Hier würden Kompetenzen gebündelt und junge Menschen an die Kultur herangeführt.
„Es macht mich glücklich, die Wertschätzung zu erleben, mit der sich die Jugendlichen begegnen und nach den einzelnen Aufführungen gegenseitig feiern“, sagt Yvonne Eibig, Künstlerische Leitung des Festivals.
Wie wichtig die Kulturelle Bildung für wertschätzende zwischenmenschliche Begegnung in der Gesellschaft ist, zeigt auch die Bereitschaft zahlreicher Unterstützer und Kooperationspartner*innen des Projektes, für deren Einsatz das Organisationsteam sehr dankbar ist.
„Wir hoffen natürlich sehr, auch in den Folgejahren auf diesem guten Fundament weiterhin aufbauen zu können“, unterstreicht Ulla Thönnissen. Aus einzelnen Gebietskörperschaften gibt es bereits das Signal: „Wir wollen weitermachen“.
Gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW aus Mitteln des RKP – Regionales Kultur Programm NRW.
Projektpartner: Region Aachen Zweckverband, StädteRegion Aachen, Stadt Aachen, Kreis Düren, Kreis Euskirchen, Kreis Heinsberg, AkuT e.V.
Förderer: Victor Rolff Stiftung, Josef Wund Stiftung, Gold-Kraemer-Stiftung, Charlemagne Grenzregion, Energieversorger NEW, Jugend- und Kulturstiftung der Sparkasse Aachen, Kreissparkasse Heinsberg, Kulturstiftung der Sparkasse Aachen, Sparkasse Düren, Rotary Clubs aus Aachen und Heinsberg
Kooperierende Veranstaltungsorte: ENERGETICON, Kreis Gymnasium Heinsberg, Tuchfabrik Müller, Düren Kultur und dem Ludwig Forum Aachen