Der Fachkräftemangel bleibt eine der größten Herausforderungen für das Handwerk. Immer deutlicher zeigt sich dabei: Betriebe, die ihre internen Abläufe klar strukturieren und digitale Lösungen sinnvoll einsetzen, verschaffen sich entscheidende Vorteile – sowohl im Wettbewerb um qualifizierte Mitarbeitende als auch im Tagesgeschäft.
Wie dieser Weg konkret aussehen kann, zeigt Marc Schnitzler, Berater für Innovation und Technologie mit dem Schwerpunkt Digitalisierung bei der Handwerkskammer Aachen. Anhand praxisnaher Beispiele macht er deutlich, wie eine gezielte KI-Readiness und die Digitalisierung von Prozessen Handwerksbetriebe messbar entlasten und zukunftsfähig aufstellen können.
Im Fokus stehen dabei Anwendungen, die bereits heute umsetzbar sind: digitale Dokumentation auf der Baustelle, effizientere Kundenkommunikation oder eine bessere interne Organisation. Gerade kleine und mittlere Betriebe profitieren davon, wenn Informationen schneller verfügbar sind und Abläufe transparenter gestaltet werden.
Neben den technologischen Aspekten spielt auch der Austausch innerhalb der Branche eine wichtige Rolle. Erfahrungen aus anderen Betrieben zeigen, dass moderne Arbeitsweisen nicht nur Zeit sparen, sondern auch die Arbeitgeberattraktivität deutlich steigern können.
Klar ist: Smarte Prozesse sind kein Selbstzweck. Sie sind ein wirksames Instrument, um Fachkräfte zu gewinnen, zu halten und das Handwerk nachhaltig für die Zukunft aufzustellen.