Bachelorarbeiten beim Region Aachen Zweckverband

Der Region Aachen Zweckverband ist die regionale Entwicklungsgesellschaft der Kreise Düren, Euskirchen, Heinsberg, der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen. Sie organisiert die Kooperation der Partner und hat die Aufgabe, eine gemeinsame regionale und euregionale Strukturentwicklung für Wirtschaft und Fachkräfte, Bildung, Kultur, Gesundheit und Infrastruktur zu gestalten.


Der Region Aachen Zweckverband sucht motivierte Studierende, die Interesse an aktuellen und zentralen Fragestellungen der Regionalentwicklung haben. Hierzu bieten wir einen intensive Betreuung und fachlichen Austausch.

 

Ihr Profil:

  • Interesse an Themen der Regionalentwicklung und Wirtschaftsförderung
  • Studierende der Geographie, Wirtschaftswissenschaften oder ähnlicher Studiengänge
  • Erfahrungen mit GIS und statistischen Auswertungen
  • Schnelle Auffassungsgabe
  • Selbständige Arbeitsweise


Falls wir Ihr Interesse an den folgenden Themen wecken konnten oder Sie selbst eine Idee für eine Abschlussarbeit haben, senden Sie uns gerne Ihren Lebenslauf und einen aktuellen Transcript of Records an:


Thomas Schröder
schroeder@regionaachen.de
Tel.: (0241) 9278-721-75

 

1. Bachelorarbeit: Cross Innovationen als Treiber regionaler Entwicklung?


Hintergrund:
Im Zusammenhang mit der Digitalisierung entstehen viele neue Kombinationsmöglichkeiten bisher weit entfernter, z.T. fremder Disziplinen. Wenn hieraus neue Ideen, Innovationen und Geschäftsmodelle entstehen, spricht man häufig von Cross-Innovationen. In dieser Bachelorarbeit soll dieses zukünftig zentrale Innovationsfeld zunächst theoretisch-konzeptionell analysiert werden. Aus der theoretischen Betrachtung können sich folgende Arbeitsschwerpunkte ergeben:

  • Wo und wie treten Cross-Innovationen auf?
  • Können Regionen Potentiale für Cross-Innovationen fördern und heben?
  • Falls ja, welche Strukturen begünstigen oder hemmen Cross Innovationen? Gibt es bereits empirische Beispiele für bewährte Formate?

 

2. Bachelorarbeit : Messung regionaler Innovationskraft: Kritische Bewertung und Diskussion „konventioneller“ Indikatoren


Hintergrund:
Innovationen zu messen ist nicht trivial, wird aber oftmals mithilfe einfacher Indikatoren und über verschiedene Verfahren durchgeführt. Einerseits stellt sich die Frage welche Indikatoren hierfür am besten geeignet sind, andererseits geht die Frage nach der Innovationskraft weit über eine reine quantitative Betrachtung (z.B. über F+E-Aktivitäten, Patentanmeldungen etc.) hinaus, viel wichtiger ist die Bestimmung der Qualität von Innovationen (wie nachhaltig sind diese? Welche regionalökonomischen Effekte lösen sie aus? Sind diese auch für andere Regionen bedeutend? Initiieren sie Technologietransfer?).

Mögliche Arbeitsschwerpunkte:

  • Kritische Darstellung und Diskussion der Vor- und Nachteile konventioneller Indikatoren
  • Ansätze zur Messung der Qualität von Innovationen

 

3. Bachelorarbeit: Weiterentwicklung der Darstellungsmöglichkeiten von Regionen


Hintergrund:
Städte, Kreise, Regionen, sonstige regionale Gebietskörperschaften, Wirtschaftsförderungen u.ä. versuchen sich mithilfe unterschiedlicher Kennzahlen zu präsentieren. Die entsprechende Region soll so möglichst positiv dargestellt und die jeweiligen Besonderheiten und Vorzüge herausgearbeitet werden. Dies geschieht, trotz vielfältiger regionaler Unterschiede, oftmals mithilfe ähnlicher Indikatoren, z.B. zur Bevölkerungs- und Wirtschaftsstruktur. Gleichzeitig werden hierfür häufig klassische Präsentationsformate, wie Jahresberichte, genutzt.

Mögliche Arbeitsschwerpunkte:

  • Metanalyse vorhandener Ansätze zur Regionsdarstellung. Kritische Diskussion der Indikatoren und deren Aussagekraft.
  • Welche „innovativen“ und kreativen neue Ansätze zur Beschreibung von Regionen könnten darüber hinaus verwendet werden? Hierbei sollte die sich Indikatorik nicht ausschließlich auf wirtschaftliche Aspekte reduzieren (auch Daseinsvorsorge, Lebensqualität, soziale Innovationen, Kultur, etc.)
  • Welche „innovativen“ und kreativen neuen Darstellungsformate können (neben der klassischen Präsentation in Jahresberichten) genutzt werden?

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