Wirtschaftsstudie Region Aachen 2017

Wirtschaftsstudie Region Aachen 2017

Stärken identifizieren, Aktivitäten bündeln und Chancen nutzen. Dies sind die Leitmotive einer in die Zukunft gerichteten Wirtschaftspolitik. Erfolgreiche Regionen konzentrieren sich auf ihre wachstumsstarken Branchen und ihre technologischen Kompetenzen und sie beziehen nicht nur die Wissenschaft, sondern auch innovative Unternehmen in die regionale Entwicklung mit ein.

Im Rahmen des vom Wirtschaftsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen und der Europäischen Union geförderten Projektes „Science Link – Business meets future“ haben wir das Wirtschaftsforschungs- und Beratungsunternehmen Prognos AG beauftragt, eine regionalwirtschaftliche Analyse für die Region Aachen mit der Ausrichtung auf unsere Branchenkompetenzen und Innovationspotenziale zu erarbeiten.

Die intensive Analyse der Regionalwirtschaft auf Grundlage der Wirtschaftsklassifikation WZ 2008 ergab in einem ergebnisorientierten Abstimmungsprozess zwischen Akteuren der regionalen Wirtschaftsförderungsinstitutionen und Kammern sowie der Prognos AG die folgenden Leitmärkte für die Region Aachen:

  • Informations- und Kommunikationswirtschaft
  • Bildung und Forschung
  • Produktionstechnik und Werkstoffe
  • Mobilität und Logistik
  • Energie-, Wasser- und Abfallwirtschaft
  • Gesundheitswirtschaft und Life Science

Auf die sechs einzelnen Leitmarktanalysen folgt eine Zusammenführung der Leitmarktpotenziale – die Cross-Innovation Potenziale. Durch diesen Ansatz können meist branchenfremde Anwendungsfelder, die bislang keine oder nur sehr wenige Berührungspunkte hatten, zusammengeführt werden. Insbesondere die Technologien der Informations- und Telekommunikationsbranche werden in den nächsten 15 Jahren die stärksten Wachstumsimpulse für die Entwicklung der gesamtwirtschaftlichen Wertschöpfung erzeugen. Somit ist die Digitalisierung als Grundlage für Cross-Innovation Potenziale zu sehen. Perspektiven werden in den folgenden Bereichen aufgezeigt:

  • Produktion der Zukunft
  • Energie 4.0
  • Digitale Gesundheitswirtschaft
  • Intelligente Mobilität

Abschließend wurde ausgehend von der Digitalisierung als zukünftig bedeutendstem Einflussparameter der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung eine von den Leitmärkten losgelöste, übergreifende Betrachtungsperspektive gewählt, um Handlungsansätze für die regionale Wirtschaftspolitik als Querschnittsempfehlung aussprechen zu können.

Ansprechpartnerin

Frau Hoffmann

Elke Breidenbach
Bereichsleiterin Wirtschafts- und Strukturentwicklung
Telefon: 0241 - 963 1925
Mail: breidenbach@regionaaachen.de

 

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