„RAMPENFIEBER“ – Eine neue Dimension regionaler kultureller Bildung

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Pressemitteilung -

Unter dem Titel „Junges Kulturfestival RAMPENFIEBER“ fiel am 03. Mai 2019 mit allen Partnern im Depot Aachen der Startschuss für ein neues und in NRW einzigartiges Festivalformat, das die junge Generation regional künstlerisch vernetzt. Das biennal angelegte Projekt fokussiert nicht nur die kulturelle Bildung, sondern ganz wesentlich auch die Begegnung und den Austausch von Kindern und Jugendlichen.

Unter dem Motto „Homestories - Heimat, Sehnsucht, Individualität…“ soll die erste Festivalreihe die Lebensräume und -wirklichkeiten der teilnehmenden Kinder und Jugendlichen abbilden. Eine individuelle Auslegung des Themas ist hierbei nicht nur erlaubt sondern ausdrücklich erwünscht.

Vier Gebietskörperschaften – Vier Kultursparten

Das Festival wird an verschiedenen Orten in der Region stattfinden, aber auch Partnerschulen aus Belgien und den Niederlanden einbinden. Jede Gebietskörperschaft agiert dabei als Experte für eine Kultursparte und bekommt auf diese Weise einen eigenen „Festivalbaustein“ mit Alleinstellungsmerkmal. Der Kreis Düren steht dabei für die Sparte Tanz, der Kreis Euskirchen für die bildende Kunst und der Kreis Heinsberg für die Musik. Den Bereich Theater decken die Stadt und die StädteRegion Aachen ab. Die Zuordnung der Sparten zu den einzelnen Gebietskörperschaften ist dabei kein Zufallsprodukt, sondern beruht auf bereits bestehenden Expertisen: In Aachen und der StädteRegion Aachen fanden 20 Jahre lang erfolgreich Schultheatertage statt. „Mit Theaterspielen können sich junge Menschen zusammen ästhetisch erproben. Wer Theater spielen kann, kann auch gut Mathe“, ist Olaf Müller (Stadt Aachen) überzeugt. Markus Terodde (Städteregion Aachen) weiß aus den Schultheatertagen, dass die Erfahrung, auf professionellen Bühnen zu stehen, den Weg ebnet zu kulturellen Angeboten: „Wer vor einem Theater steht, geht noch lange nicht hinein.“ Im Kreis Heinsberg gibt es seit vielen Jahren ein spektakuläres Gitarrenfestival und breit aufgestellte Aktivitäten der musischen Bildung. „Das Projekt wird im Kreis Heinsberg auf fruchtbaren Boden fallen und deshalb erfolgreich werden“, so Franz-Josef Dahlmanns. Im Kreis Düren macht man sich seit einigen Jahren in Sachen „Tanz“ stark. Georg Beyß hat in seiner Kindheit Projekte wie dieses vermisst, die Kinder und Jugendliche für Kultur begeistern. „Insbesondere der Tanz fördert das eigene Körpergefühl, bietet non-verbale Kommunikation und Gruppendynamik.“ Der Kreis Euskirchen hat mit Vogelsang IP ein besonderes Zentrum im Bereich kulturelle Bildung und Bildende Kunst/Film/Fotografie. „Bildende Kunst entsteht im Stillen und will dann raus in die Öffentlichkeit“, betont Albert Moritz (Kreis Euskirchen). „Wir möchten den persönlichen freien Ausdruck von Jugendlichen stimulieren.“  

Die überregionale Spartenzuordnung hat den zusätzlichen Effekt, dass sich die jungen Akteure, aber auch Zuschauer, innerhalb der Region Aachen bewegen und ihren Aktionsradius erweitern. Außerdem sollen sich die Schüler*innen auf diesem Weg neue Zugänge zu kulturellen Einrichtungen, aber auch zu bislang weniger beachteten Kultursparten erschließen. „Im Zentrum steht die Begegnung der Kinderund Jugendlichen. Es geht uns um das Miteinander“, so Jutta Kröhnert (Künstlerische Projektleitung, AkuT e.V.).

Region Aachen – Initiator und Projektträger

Auf Einladung des Region Aachen Zweckverbands fanden bereits in 2017 erste Planungsrunden mit den Projektpartnern Stadt Aachen, StädteRegion Aachen, den Kreisen Düren, Heinsberg und Euskirchen sowie dem AKuT e.V. statt. Die Idee zur Vernetzung mit dem Ziel, eine Arbeitsstruktur für ein gemeinsames Festival in Sachen „Kinder- und Jugendkultur“ zu initiieren, stieß bei allen Beteiligten auf große Zustimmung. In 2018 wurden bereits die Arbeitsstrukturen und die Netzwerkbildung aufgebaut. Nun geht es in die praktische Umsetzung.

„Wir freuen uns, dass dieses in der Region und ganz NRW einzigartige neue Format nun mit allen Partnern startet“, so Susanne Ladwein (Region Aachen Zweckverband).

Die Kosten für das in 2019/2020 stattfindende Festival liegen bei etwa 190.000 Euro. Finanziert wird das Projekt zu 50% aus Fördermitteln der „Regionalen Kulturpolitik des Kulturministeriums NRW. Die weiteren 50 % teilen sich die Projektpartner, ergänzt von Förderern und Sponsoren.

Und so geht es weiter

Erste dezentrale Infoveranstaltungen für die Schulen in den vier Gebietskörperschaften finden noch vor den Sommerferien statt. Ein Infoflyer wird dazu ab Ende Mai vorliegen.

Bereits nach den Sommerferien starten die ersten Workshops für u. a. Schüler, Lehrer, Ateliers und Lectures, bei denen sich die Akteure begegnen, austauschen und zusammen Dinge erarbeiten. Die Ergebnisse werden in 2020 an ausgewählten und für die jeweilige Sparte besonders geeigneten Orten in den Gebietskörperschaften präsentiert. Ein besonderes Highlight wird der Abschluss des Festivals Mitte 2020 im Depot in Aachen werden, welches bspw. ein „Best of“ abbildet oder aber „Perlen“ zeigt, die sich in den anderen Festivalbausteinen nicht adäquat präsentieren konnten. Informationen und Fristen zur Anmeldung werden noch vor den Sommerferien bekannt gegeben.   

                                                                 

„Junges Kulturfestival RAMPENFIEBER“ – Das Projekt in Stichworten

Was ist das Ziel des Festivals?

 

  • Kulturelle Arbeit von Kindern und Jugendlichen in der Region an professionellen Spielstätten unterstützen und abbilden
  • kommunaler Dialog, Begegnung, Austausch, gemeinsame Präsentation

 

Unter welchem Motto steht das Festival?

 

Unter dem Motto „Homestories - Heimat, Sehnsucht, Individualität…“  soll das Festival die Lebensräume und -wirklichkeiten der teilnehmenden Kinder und Jugendlichen abbilden: Wo oder wobei fühlen wir uns wohl? Was macht uns aus? Was interessiert uns? Wofür „brennen“ wir? Eine individuelle Auslegung des Themas ist hierbei nicht nur erlaubt,  sondern ausdrücklich erwünscht.

 

Wer sind die Projektpartner?

 

  • Träger: Region Aachen Zweckverband
  • Stadt Aachen
  • StädteRegion Aachen
  • Kreis Düren
  • Kreis Euskirchen
  • Kreis Heinsberg
  • AKuT e.V.

 

Wer sind die Förderer?

 

  • Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW – Förderprogramm „Regionale Kulturpolitik“
  • Sparkassen und -stiftungen der Region
  • Victor F. Rolff-Stiftung
  • AG Charlemagne
  • Eigenanteile der Projektpartner
  • Sponsoren aus den Gebietskörperschaften

 

Welche Sparten gibt es und wer ist Ansprechpartner?

 

 

Zusätzlich gibt es in jeder Gebietskörperschaft für jede Sparte eigene Ansprechpartner, die ebenfalls über die genannten Mailadressen erreicht werden.

Wann passiert was?

 

  • Anmeldung ab nach den Sommerferien 2019
  • Fortbildungen und Workshops ab nach den Sommerferien 2019
  • Das eigentliche Festival findet zwischen Mai und Juni 2020 statt.
  • Große Begegnungsveranstaltung aller Sparten im Juni 2020

 

Wo findet es statt?

 

  • Theater: „Space“ im Ludwigforum, Jülicher Straße 97-109, 52070 Aachen
  • Tanz: „Haus der Stadt“, Stefan-Schwer-Straße 4 – 5, 52349 Düren
  • Bildende Kunst, Vogelsang IP, Vogelsang 70, 53937 Schleiden
  • Musik: voraussichtlich Stadthalle Heinsberg, Apfelstraße 60, 52525 Heinsberg

 

Die Angaben sind z. T. noch vorläufig, genaue Spielorte stehen ab  Anfang 2020 fest.

 

Was leisten die Veranstalter?

 

  • kostenlose, unterschiedliche Fortbildungsformate durch regionale und überregionale Dozenten und Künstler
  • Übernahme der Fahrtkosten zum Aufführungsort
  • kostenfreie Bereitstellung professioneller Präsentationsorte
  • technische Unterstützung und Betreuung am Präsentationsort
  • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
  • Beratung und Unterstützung der Teilnehmer*innen

 

Wer kann mitmachen?

 

  • Kinder und Jugendliche von 8 bis 18,
  • Schüler*innen aller Altersstufen und Schulformen aus der gesamten Region

 

Wo und bis wann kann man sich anmelden?

 

 

Wer kann zugucken?

 

Jeder. Der Eintritt ist frei. Termine gibt es ab Anfang 2020 auf der Internetseite www.rampenfieber.eu.

Aus organisatorischen Gründen erbitten wir eine Anmeldung unter: reservierung@rampenfieber.eu

 

Weitere Informationen
Region Aachen  Zweckverband

Ladwein Susanne

T: +49 (0)241 963 1944

M: ladwein@regionaachen.de

 

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