Ausbildung vielfältig gestalten

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Pressemitteilung -

Ausbildung vielfältig gestalten

Wenn Unternehmen keine vollständige Ausbildung anbieten oder Auszubildende nicht Vollzeit arbeiten können, gibt es vielfältige Möglichkeiten Ausbildungen trotzdem anzubieten. Das Land NRW unterstützt dabei mit Förderungen von bis zu 4.500 €. Darauf weist die Regionalagentur Aachen unter dem Dach der Region Aachen hin. „Gerade in diesem Ausbildungsjahr ist alles anders als sonst. Sowohl auf Seite der Unternehmen als auch bei den Bewerbern herrscht große Unsicherheit, ob und wie sie eine Ausbildung beginnen können. Die Sicherung der eigenen Nachwuchskräfte ist für die Unternehmen aber von essentieller Bedeutung für die Zukunft. Wer keine reguläre Ausbildung anbieten kann, oder eine Bewerberin oder einen Bewerber hat, der zum Beispiel aufgrund von Kinderbetreuung oder Pflege eines Angehörigen nicht in Vollzeit arbeiten kann, der sollte sich zu alternativen Möglichkeiten beraten lassen“, sagt Christine Kappes, Leiterin der Regionalagentur Aachen.

Ausbildung im Verbund

Viele kleine und mittlere Betriebe wollen ausbilden, können aber aufgrund ihrer Spezialisierung nicht alle vorgeschriebenen Ausbildungsinhalte vermitteln. Hier schafft die Verbundausbildung neue Möglichkeiten. Dabei schließt sich ein Betrieb mit einem oder sogar mehreren Partnern zusammen. Gemeinsam bilden sie eine Nachwuchskraft aus. Mindestens sechs Monate der Ausbildungszeit arbeitet und lernt die oder der Jugendliche im Partnerbetrieb. Verbünde können zwischen Betrieben und mit Bildungsdienstleistern geschlossen werden. Das Land NRW bezuschusst die Ausbildung einmalig mit 4.500 Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds.

Mehr Informationen erhalten Unternehmen bei der Regionalagentur Aachen unter www.regac.de/verbundausbildung oder bei Christine Kappes, Tel.: +49 241 927 8721-40.

 

Teilzeitberufsausbildung

Eine Ausbildung in Teilzeit ist seit 2020 eine Alternative für alle Interessierten, die viel Flexibilität bietet. Sie bietet beispielsweise Eltern oder Menschen, die Angehörige pflegen die Chance, einen Berufsabschluss zu erwerben oder nach einer Unterbrechung wieder in eine Ausbildung einzusteigen. Gleichzeitig erlaubt sie Unternehmen, den Fachkräftenachwuchs zu sichern und zu halten. Zusätzlich verringern sich die Ausbildungskosten für die Betriebe. Eine Ausbildung in Teilzeit ist in allen dualen Ausbildungsberufen möglich. Die tägliche oder wöchentliche Arbeitszeit wird reduziert, die Ausbildungszeit verlängert sich (seit 2020) entsprechend. Allerdings ist eine Verkürzung der Ausbildungszeit nach Absprache mit IHK und Arbeitgeber möglich.

Damit der Übergang in die Teilzeitausbildung gelingen kann, hat das Land das Programm "Teilzeitberufsausbildung – Einstieg begleiten – Perspektiven öffnen" (TEP) aufgelegt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten Unterstützung bei der Suche nach einem betrieblichen Teilzeit-Ausbildungsplatz. Zusätzlich unterstützt TEP durch eine Begleitung der Ausbildung im ersten Halbjahr Betriebe und Auszubildende bei einem reibungslosen Start. Finanziert wird das Programm TEP mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds.

Mehr Informationen zu TEP erhalten Sie bei der Regionalagentur Aachen unter www.regac.de/teilzeitausbildung oder bei Dorothea Maaß, Tel.: +49 241 927 8721-41.

 

Weitere Informationen

Region Aachen Zweckverband

Kristin Missel

Rotter Bruch 6, 52068 Aachen

T: +49 (0)241 927 8721-44

M: missel@regionaachen.de

 

 

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