Summer School 2.0

Euregio

Wie bereits im Vorjahr wurde die Summer School wieder durch die Region Aachen im Rahmen des INTERREG-Projektes Hyperegio in Kooperation mit den Projekten youRegion und emr connect organisiert.

Fast 40 Studierende der verschiedensten Fachrichtungen - wie zum Beispiel Wirtschaftsgeographie, Ergotherapie, Media and Communication, International Business, um nur einige zu nennen -  aus den sieben Universitäten und Hochschulen der Partnerregionen der Euregio Maas-Rhein (EMR) nahmen teil, um intelligente  und nachhaltige Lösungen für das Wohlergehen aller Bürger in der Euregio Maas-Rhein im Bereich der grenzüberschreitenden Mobilität zu schaffen. Bei der diesjährigen Auflage sollten die Studenten vor allem neue Mobilitätskonzepte erarbeiten. Um auf die spezifischen Herausforderungen einer Grenzregion und die damit einhergehenden Team-Challenges optimal vorbereitet zu sein, wurden im Gegensatz zum Vorjahr bereits im Vorfeld drei regionale Pre-Seminare in Hasselt, Aachen und Maastricht veranstaltet, um das euregionale Bewusstsein und die Kenntnisse über das Wesen und die Funktionsweise der EMR bei den Teilnehmenden bereits im Vorfeld zu schärfen.

Ausgestattet mit diesem Rüstzeug hatten die Teilnehmenden im Rahmen der Summer School 2.0 dann die Gelegenheit, die Euregio und ihre vielfältige Bildungslandschaft in der Praxis zu erleben und sich mit den grenzüberschreitenden Herausforderungen auseinanderzusetzen. Durch die Arbeit in internationalen und multidisziplinären Teams konnten die Teilnehmenden dabei grenzüberschreitende Kooperation ganz konkret am eigenen Leib erleben.

Vertieft wurde dieser Ansatz, die Euregio nicht nur theoretisch, sondern auch ganz praktisch zu erleben, durch den „on-Tour“-Aspekt der Summer School, den es den Studierenden ermöglichte, an jedem Tag eine andere Stadt und ein anderes Highlight aus der Euregio hautnah kennenzulernen. Auf dem Programm standen dabei, ausgehend vom „Base Camp“ Corda Campus in Hasselt, nicht nur Besuche von Inkubatoren und Forschungseinrichtungen in der EMR, wie z.B. dem IDCampus in Lüttich, dem Projekt „Superbouw“ in Heerlen, dem DigitalHub in Aachen oder dem „Campus Technifutur“ in Spa-Francorchamps. Um das „euregionale Bewusstsein“ zu schärfen, hatten die Teilnehmenden am Abend auch die Gelegenheit, die Städte Lüttich, Aachen, Maastricht und Hasselt jeweils ganz persönlich und direkt zu erkunden.

Die finalen Vorträge der Studierenden haben gezeigt, dass euregionales Denken und Handeln zwar eine Herausforderung darstellen. Aber eine Herausforderung, die von den Studierenden angenommen und gemeistert wurde. Die Jury war von den Ideen beeindruckt und die beteiligten Projekte und Partner werden diese Ideen in ihrer Projektarbeit konkret aufgreifen und nachverfolgen. Das Feedback nicht nur der Jury, sondern insbesondere auch der Teilnehmenden hat uns nochmals darin bestätigt, dass das Format Summer School einen wesentlichen Beitrag zu einer euregionalen Bildungslandschaft und auch zur Schaffung eines euregionalen Bewusstseins liefern kann.

 

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