Bürgergipfel der Weltgesundheitsorganisation (WHO)

(Eu)regionales

Bürgergipfel zur Jahreskonferenz des Regions for Health-Network der World Health Organization (WHO)

Die Bürgergipfel am 9.2. (Eupen) und am 16.2. (Aachen) im Vorfeld der großen WHO-Konferenz Ende Juni 2019 wurden vom WHO-Regionalnetz für Gesundheit und dem Projekt People to People Interreg EMR gemeinsam organisiert. Bürgerinnen und Bürger aus drei Ländern und den fünf Partnerregionen der EMR nahmen engagiert an diesem innovativen und partizipativen Veranstaltungen teil, um ihre persönlichen Erfahrungen und Meinungen zum Thema Gesundheit in der Grenzregion zu teilen. Moderiert wurden die Bürgergipfel von Herrn Nicolas Decker von European Patients Empowerment for Customised Solutions (EPECS). Drei Hauptthemen der Gesundheitspolitik wurden in dem Format runder Tische quer über Grenzen und Altersstufen hinweg diskutiert:

  • Chancengleichheit – alle Bürger erhalten unabhängig von ihrem sozialen oder ökonomischen Status die benötigte Gesundheitsversorgung;
  • partizipatorischer Ansatz – die Art und Weise der Beteiligung der Bürger an gesundheitspolitischen Entscheidungsprozessen;
  • Gesundheitspersonal – die persönlichen Erfahrungen der Bürger mit Gesundheitsfachkräften und anderen Beschäftigten im Gesundheitswesen.

"Der Zugang zur Gesundheit für alle ist eine unverzichtbare Grundvoraussetzung. Wir können die Solidarität nicht in Frage stellen. Wenn wir das tun, ist die Gerechtigkeit vorbei."

"Unsere Stimmen müssen gehört werden..... Gesundheit ist für uns wichtig und wir wollen aktiv am Entscheidungsprozess mitwirken. Veranstaltungen wie diese sind von grundlegender Bedeutung; wir sollten solche Treffen öfter organisieren!"

Dies waren nur zwei Wortmeldungen, stellvertretend für viele weitere im Rahmen der Diskussionen und  werden in einem Video und einem ausführlichen Bericht zusammengefasst, der als wichtiger Beitrag zur Einleitung der Debatte auf der 25. Konferenz des Netzwerks der Gesundheitsregionen verwendet wird: "Die Menschen im Mittelpunkt der Gesundheits- und Nachhaltigkeitspolitik halten", die vom 26. bis 28. Juni 2019 stattfinden wird. Die Konferenz wird gemeinsam vom WHO-Netzwerk "Regions for Health", dem Europäischen Ausschuss der Regionen und dem EMR organisiert.

 

© Euregio Maas-Rhein

 

 

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