Beitrag der Region Aachen zum Wirtschafts- und Strukturprogramm (WSP)

Regionalmanagement

Die Zukunftsagentur Rheinisches Revier (ZRR) hat in den vergangenen Monaten zusammen mit den Revierknotenvorsitzenden und unter Beteiligung der Fachöffentlichkeit sowie mit Unterstützung des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen (MWIDE) ein Wirtschafts- und Strukturprogramm (WSP 1.0) für das Rheinische Revier erstellt. Das WSP 1.0 wurde am 13.12.2019 auf der Revierkonferenz in Hürth der Öffentlichkeit präsentiert und der Landesregierung zur Prüfung übergeben:

Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Wirtschaftsminister des Landes NRW.
Revierknotenvorsitzende v.l.n.r.: Dr. Andreas Ziolek (Energie), Dr. Ron Brinitzer (Industrie), Patrick Nowicki (Moderator), Prof. Dr. Christiane Vaeßen (Innovation & Bildung), Jens Bröker (Agrobusiness & Ressource), Univ.-Prof. Christa Reicher (Raum), Dirk Brügge (Infrastruktur & Mobilität), Dr. Reimar Molitor (Internationale Bau und Technologieausstellung).
© Zukunftsagentur Rheinisches Revier/Andreas Herrmann

 

Auf Bundesebene werden derzeit ein Strukturstärkungsgesetz und ein Kohleausstiegsgesetz erarbeitet. Nach Inkrafttreten dieser Gesetze wird das WSP 1.0 die strategische Grundlage für die Bewältigung des Strukturwandels im Rheinischen Revier bilden.

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Innerhalb der Revierknoten entstand in Form von Teilkonzepten die fachliche Basis für das WSP 1.0. Die einzelnen Teilkonzepte beinhalten darüber hinaus regionale Aspekte sowie Ziele der jeweiligen Revierknoten und definieren Maßnahmen zu deren Erreichung. Mit Frau Prof. Dr. Christiane Vaeßen als Geschäftsführerin der Region Aachen und Vorsitzenden des Revierknotens Innovation und Bildung, hat die Region Aachen mit der Erarbeitung des Teilkonzeptes Innovation und Bildung einen wesentlichen Beitrag zur Erstellung des WSP 1.0 geleistet. Die Grundlage hierfür bildeten zwei Fachkonferenzen, die unter Beteiligung der regionalen Experten aus Wirtschaft, Industrie, Politik und Wissenschaft am 10.10.2019 und am 25.10.2019 im Science College Haus Overbach in Jülich stattfanden, um möglichst fundierte, regional abgestimmte Inhalte und Schwerpunkte für den Revierknoten Innovation und Bildung zu erarbeiten. In diesem Prozess zeigte sich die große Motivation der regionalen Akteure, den Strukturwandel voranzutreiben und positiv zu gestalten. Die Ergebnisse der Fachkonferenzen stellten eine wesentliche Basis zur Erarbeitung des Teilkonzeptes des Revierknotens Innovation und Bildung dar.

Wie geht es jetzt weiter?

Das Wirtschafts- und Strukturprogramm 1.0 stellt keine endgültige Fassung dar, vielmehr ist es als ein fortzuschreibendes regionales Programm zu verstehen, dass kontinuierlich an die sich ändernden Rahmenbedingungen im Rheinischen Revier angepasst werden muss. In einem ersten Schritt sind Kommunen, Verbände u.a. ab Januar 2020 bis zum 30.06.2020 aufgerufen, Stellungnahmen zum WSP 1.0 zu formulieren, um die inhaltliche Ausrichtung weiter zu schärfen. Hierauf basierend findet in der zweiten Jahreshälfte 2020 durch die ZRR eine inhaltliche Überarbeitung des WSP 1.0 hin zu einem WSP 1.1 statt. Dieses soll Ende 2020 vom Aufsichtsrat und der Gesellschafterversammlung der ZRR beschlossen und danach der Öffentlichkeit im Rahmen einer Revierkonferenz präsentiert werden. Im „Revierjahr“ 2020 werden neben der Überarbeitung des WSP 1.0 Bürgerbeteiligungen stattfinden und erste Projekte bewilligt. Dem Rheinischen Revier stehen in der ersten Förderphase von 2020 bis 2026 rund 5,2 Mrd. € zur Verfügung.

 

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