Ausbildungsprogramm NRW

Arbeit

Das neue „Ausbildungsprogramm NRW“ stellt ab 1. September 2018 rund 1.000 zusätzliche Ausbildungsplätze jährlich bereit. Es eröffnet jungen Menschen mit Startschwierigkeiten aus benachteiligten Regionen Nordrhein-Westfalens die Chance auf einen Ausbildungsplatz im Betrieb. Gleichzeitig schafft es einen Anreiz für Betriebe, zusätzliche Ausbildungsstellen einzurichten, um das bestehende Ungleichgewicht auf dem Ausbildungsmarkt abzumildern.

„Benachteiligte Region“ heißt: Das Ausbildungsstellenangebot liegt hier unter der Ausbildungsplatznachfrage. Da die Bewerber-Stellen-Relation in der StädteRegion Aachen über dem NRW-Schnitt liegt,  wird diese keine Plätze erhalten. Der Kreis Düren bekommt 36, die Kreise Heinsberg und Euskirchen je 24 Plätze des Programms.

Die wichtigsten Eckpunkte des „Ausbildungsprogramms NRW“:

  • Betriebe schließen reguläre Ausbildungsverträge mit den Jugendlichen ab.
  • Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW bezuschusst die Ausbildungsvergütung durch ESF-Fördergelder in den ersten beiden Ausbildungsjahren mit 400 € pro Monat.
  • Die Ausbildungsplätze müssen zusätzlich sein.
  • Geeignet sind insbesondere Jugendliche, die mindestens zwei Vermittlungshemmnisse aufweisen.
  • Arbeitsagenturen und Jobcenter schlagen Bewerberinnen und Bewerber für einen Ausbildungsplatz vor, so dass ein Auswahlverfahren mit mindestens drei Personen möglich wird.
  • Im Regionalen Ausbildungskonsens wurde zur Orientierung eine „Positivliste“ zu Ausbildungsberufen verabschiedet, die gute Übernahmechancen besitzen und eine realisierbare Nachfrage bei den Jugendlichen erwarten lassen.
  • Grundsätzlich sind alle Ausbildungsberufe nach BBiG/HWO förderfähig (2 – 3,5-jährig).

Für den ersten Durchführungszeitraum (01.09.2018 bis 31.08.2020) sind Interessenbekundung und Trägerauswahl bereits abgeschlossen. Die Regionalagentur Aachen hat das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW mit Stellungnahmen zur Einbindung der Träger in regionale Netzwerke unterstützt  – in Abstimmung mit den kommunalen Koordinierungen, Agenturen für Arbeit und Jobcentern.

Für die Kreise Heinsberg, Euskirchen und Düren haben insgesamt 12 Bildungsträger ihr Interesse bekundet. Für das nächste Ausbildungsjahr wird ein neuer Programmaufruf erfolgen.

 

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