ÖgB - Gegen Armut und Ausgrenzung

Öffentlich geförderte Beschäftigung

Über 260.000 Menschen in NRW gelten als langzeitarbeitslos. Trotz guter Arbeitsmarktlage und Rückgang der Arbeitslosenzahlen finden sie nur schwer oder gar keinen Zugang zum Arbeitsmarkt. Für sie gab es in der Vergangenheit nur wenig Instrumente mit einer Integrationsperspektive. Seit 2013 fördert die Landesregierung deshalb zusammen mit den Jobcentern Projekte im Bereich Öffentlich geförderte Beschäftigung (ÖgB). Durch die Verknüpfung von Coaching, Qualifizierung und einer konkreten beruflichen Tätigkeit werden die Teilnehmenden wieder an die Bedingungen und Möglichkeiten des ersten Arbeitsmarktes herangeführt. Ziel ist der Übergang in ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis.

Die Arbeitsplätze, die im Rahmen einer ÖgB angeboten werden, sind bei öffentlichen oder gemeinnützigen Trägern angesiedelt und arbeitsmarktnah ausgestaltet. Zur Umsetzung der Projekte kooperieren die Träger u.a. mit gemeinnützigen Arbeitgebern. Die Tätigkeitsfelder reichen von handwerklichen Dienstleistungen, Tätigkeiten im Garten- und Landschaftsbau über kaufmännische und gastronomische Tätigkeiten bis hin zu personenbezogenen Assistenzleistungen im Bereich Hauswirtschaft, Betreuung und Pflege.

Den Antrag auf eine ÖgB stellen öffentliche oder gemeinnützige Träger über die Regionalagentur. Coach und Projektleitung werden mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) finanziert. Die Arbeitsentgelte werden aus dem Etat des zuständigen Jobcenters gefördert. Mehr Infos unter "Links" und „Downloads“.

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EU, ESF NRW, MAGS

Ansprechpartner

Simon Zabel

Simon Zabel
Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Telefon: +49 241 963-1922
E-Mail: zabel@regionaachen.de

 

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