Berufliche Qualifizierung und betriebliche Praxisphasen verbinden

Das neue Werkstattjahr

Die NRW-Landesregierung hat in Kooperation mit den Agenturen für Arbeit und Jobcentern zum 01.09.2018 das Werkstattjahr in neuer Form wieder eingeführt. Es ist ein Förderangebot im Übergang Schule-Beruf und richtet sich an noch nicht ausbildungsreife Jugendliche unter 19 Jahren, um sie auf die Aufnahme einer betrieblichen Berufsausbildung vorzubereiten. Jugendliche Flüchtlinge können beim Vorliegen ausreichender Deutschsprachenkenntnisse ebenfalls teilnehmen.

Das Werkstattjahr verbindet berufliche Qualifizierung mit praktischer, produktiver Arbeit und betrieblichen Praxisphasen. Durch eine enge Anbindung an die betriebliche Echtsituation sollen die Jugendlichen vorbereitet und befähigt werden, praxisrelevante, berufsvorbereitende Fähigkeiten zu erlernen und den Übergang in ein betriebliches Ausbildungsverhältnis zu schaffen. Möglich ist auch die Zahlung einer Leistungsprämie an einzelne Teilnehmende, um die Leistungsbereitschaft der Jugendlichen anzuerkennen und zu befördern.

Jugendliche, die sich für eine Teilnahme am Werkstattjahr interessieren, wenden sich an die örtlichen Agenturen für Arbeit oder Jobcenter, welche die Teilnehmenden zuweisen. Das Programm wird aus Mitteln des Landes und des Europäischen Sozialfonds finanziert, eine Kofinanzierung erfolgt durch die Agenturen für Arbeit und Jobcenter. Landesweit werden insgesamt bis zu 1.600 Plätze gefördert.

 

Ansprechpartner

Christine Kappes
Leitung Regionalagentur
Telefon: +49 241 963-1924
E-Mail: kappes@regionaachen.de
 

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