Berufliche Qualifizierung und betriebliche Praxisphasen verbinden

Das neue Werkstattjahr

Nordrhein-Westfalen hat mit der Landesinitiative "Kein Abschluss ohne Anschluss" (KAoA ) als erstes Bundesland ein einheitliches Übergangssystem von der Schule in Ausbildung und Studium implementiert. Das neue Werkstattjahr reiht sich als niedrigschwelliges Berufsvorbereitungsprogramm in die Übergangsangebote ein und führt Elemente aus dem alten Werkstattjahr und der Produktionsschule zusammen.

Das Förderangebot richtet sich an junge Menschen mit fehlender Ausbildungsreife, die eine erkennbare Arbeits- und Lernbereitschaft zeigen und das Alter von 19 Jahren noch nicht erreicht haben. Jugendliche Flüchtlinge können beim Vorliegen ausreichender allgemeiner Deutschsprachkenntnisse ebenfalls teilnehmen.

Mit diesem Programm erhalten sie die Chance, bei Bildungsträgern und in Betrieben praxisrelevante, berufsvorbereitende Fähigkeiten zu erlernen. Sie werden schrittweise an das Ziel einer Integration in den Arbeitsmarkt herangeführt - im Idealfall über die Herstellung der Ausbildungsreife und der Aufnahme einer Berufsausbildung. Das Werkstattjahr verbindet somit berufliche Qualifizierung mit praktischer, produktiver Arbeit und betrieblichen Praxisphasen. Die Zuweisung der Teilnehmenden erfolgt durch die örtlichen Agenturen für Arbeit oder Jobcenter. Finanziert wird das neue Werkstattjahr aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds NRW. Start ist am 1. September 2018.

 

Ansprechpartner

Janine Teucher

Janine Teucher
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Telefon: 0241 - 963 1923
Mail: teucher@regionaaachen.de

 

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