Statt Personalabbau: Beschäftigtentransfer nutzen

Beschäftigtentransfer

Unternehmen befinden sich angesichts immer neuer Herausforderungen in ständiger Veränderung. Damit verändern sich zugleich die Beschäftigungsmöglichkeiten – Arbeitsplätze können nicht immer erhalten bleiben. Um den Personalabbau sozialverträglich zu gestalten und betroffene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erfolgreich wieder in Arbeit zu bringen, können Unternehmen die Instrumente des Beschäftigtentransfers nutzen. Transferagenturen und Transfergesellschaften bieten Alternativen zur Arbeitslosigkeit und unterstützen Unternehmen und Beschäftigte, neue Wege in den Arbeitsmarkt zu beschreiten. Durch Beratung, Qualifizierung und Praktika ermöglichen sie eine professionelle Unterstützung bei der beruflichen Umorientierung der betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und begleiten bei der Vermittlung in neue Beschäftigung. 

  • Eine Transferagentur kann kurzfristig in Unternehmen eingerichtet werden. Für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer hat sie den Vorteil, dass die Bewerbungen noch aus dem bestehenden Arbeitsverhältnis heraus erfolgen. Das verbessert die Vermittlungschancen. Eine Transferagentur kann von der Agentur für Arbeit gefördert werden (§ 110 SGB III). Die Förderung wird als Zuschuss gewährt und beträgt 50 Prozent der Projektkosten, maximal 2.500 Euro pro geförderter Person.
  • Transfergesellschaften übernehmen für maximal ein Jahr die entlassenen Beschäftigen in ein befristetes Arbeitsverhältnis. Die Kosten teilen sich in der Regel das Personal abgebende Unternehmen und die Agentur für Arbeit. Während der Laufzeit kann eine Vielzahl von unterstützenden Maßnahmen ergriffen werden, um die Vermittlung in neue Arbeit, ohne dass Arbeitslosigkeit entsteht, zu erreichen. Zur Sicherung des Lebensunterhaltes kann bei der örtlichen Agentur für Arbeit die Gewährung von Transferkurzarbeitergeld (gem. § 111 SGB III) beantragt werden.

Eine Kombination von Transferagentur und Transfergesellschaft ist möglich.

Wir beraten Sie gerne.

 

 

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Ansprechpartner

Simon Zabel

Simon Zabel
Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Telefon: +49 241 963-1922
E-Mail: zabel@regionaachen.de

 

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